Die Förderschule Dobbertin mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung befindet sich auf dem historischen Gelände der Klosteranlage Dobbertin und wird von der Diakoniewerk Kloster Dobbertin gGmbH getragen.
Um ihren Schülerinnen mehr Teilhabe und Freude an gemeinschaftlichen Aktivitäten zu ermöglichen, hat Svea eine Fahrradinitiative gestartet...

Ziel ist, allen Kindern/Jugendlichen – auch jenen mit mehrfachen Behinderungen – das sichere Erleben von Bewegung und Ausflügen zu ermöglichen. Während einige bereits Fahrräder oder therapeutische
Dreiräder nutzen können, fehlten bislang geeignete Fahrzeuge für Schüler*innen, die stärker eingeschränkt sind. Die Fotos im Anhang verdeutlichen die Bauweise mit den Sicherheitseinrichtungen.


Besondere Hilfsmittel wie Paralleltandems und Fahrrad-Rikschas sind jedoch mit hohen Kosten verbunden. Dank des Engagements von Elternrat, Förderverein und einem Crowdfunding-Projekt konnte bereits ein Paralleltandem angeschafft werden. und bereichert den Schulalltag erheblich.
Nun ergab sich die Möglichkeit, eine gebrauchte Rikscha zu erwerben – allerdings zu einem Preis von 7.500 Euro. Der letzte offene Betrag von 500 Euro stellte die Schule vor
eine Herausforderung.


An dieser Stelle kam der Yachtclub Malchow ins Spiel: Nachdem Svea und Detlef die Situation an unseren Vorsitzenden Klaus herangetragen hatten, war für uns Mitglieder
sofort klar, dass wir helfen. In kürzester Zeit wurde der fehlende Betrag gesammelt und bereitgestellt.
Damit ist die Anschaffung gesichert – und die Schülerinnen der Förderschule Dobbertin können künftig gemeinsam mit ihren Betreuerinnen auf Ausflügen die Freude am
Radfahren erleben.
Die Rikscha eröffnet eine inklusive Möglichkeit, alltägliche Wege - wie z.B. ein Arztbesuch, Einkauf, Friseur oder Besuch von Behörden und kulturellen Einrichtungen - gemeinsam
sicher und ohne Auto zu bewältigen. Damit wird nicht nur die individuelle Möglichkeit gestärkt, sondern auch ein Bewusstsein für nachhaltiges Handeln gefördert.

Jeder Beitrag hilft, den Schüler*innen mehr Teilhabe, Freude und Bewegung zu ermöglichen. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass niemand zurückbleibt – und dass
Mobilität für alle erlebbar wird.

Für uns als Yachtclub war es selbstverständlich, dieses inklusive Projekt zu unterstützen. Es zeigt einmal mehr, wie stark Gemeinschaft wirkt, wenn man zusammensteht.